120 Minuten Freiheit

Gestern war ein besonderer Tag für uns Eltern. Die Große ist für zwei Tage bei Oma und Opa. Das letzte halbe Jahr wollte sie von Übernachtungen ohne Mama, Papa und ihrer Schwester nix wissen. Kann ich gut verstehen. Nach ihrem letzten Übernachtungswochenende bei Oma und Opa lag da eine kleine Schwester Zuhause auf dem Sofa. Also lieber keine Übernachtungen mehr, bei niemanden, dann bleibt es bei nur einer Schwester, wird sich die Große vermutlich gedacht haben. Nun aber hat sie ihre Meinung geändert und ist strahlend ins Großelternauto eingestiegen.

Und da unsere Babysitterin gestern Zeit hatte, konnten wir – zum ersten Mal seit Geburt der Kleinen – abends mal wieder in die Stadt. Zwei Stunden Zeit zu zweit. Nur zwei Stunden, werden Menschen mit viel Zeit zu zweit jetzt vielleicht denken. Unglaubliche, wunderbare, phantastische  zwei Stunden, sage ich. 120 Minuten bei unserem Lieblingsitaliener. Und wir haben nicht nur über die Kinder geredet. Hurra, das Leben außerhalb der eigenen vier Wände hat uns zurück! Wenn auch vorläufig nur für zwei Stunden…

1 Kommentare

  1. Glückwunsch! Hebt einen für uns restliche Eltern, die wir weiter in der Leibeigenschaft unserer Babys gefangen sind, mit!
    Eines schönen Tages werde auch ich wieder mit der tollsten Frau der Welt ins Theater oder in ein chices Restaurant gehen können … hoffe ich

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