Kategorie: Fundstücke

Spielen hilft!

Werbung! Unser Sommerurlaub ist schon wieder vorbei. Leider! Zwei Wochen waren wir in Deutschland unterwegs. Ausgerechnet die erste Woche am Bodensee war verregnet. Bei schlechtem Wetter kann die Stimmung in der Familie schnell kippen. Gerade im Urlaub. Aber wir waren vorbereitet und hatten ausreichend Spielsachen für beide Kinder eingepackt.

Mit im Koffer waren „RINGLDING“ und „Schau mal!“. Die beiden Spiele hatte uns AMIGO zwei Wochen vor unserem Urlaub zum Testen geschickt. Die ersten beiden Tage waren noch super sonnig, so dass wir uns nur zum Schlafen und Essen in der Ferienwohnung aufgehalten haben. Aber dann kamen die dunklen Tage, an denen sich die Sonne nur schwer gegen die Wolken durchsetzen konnte.

Exklusive Spielzeit für den Tiger

Sobald Lila mittags im Reisebett schlief, gab es für den Tiger exklusive Spiel- und Vorlesezeit mit Mama und/oder Papa. Für die Zeit haben wir den Regen draußen (fast) vergessen.

Natürlich wollte der Tiger gleich die neuen Spiele ausprobieren. Als erstes haben wir „Schau mal!“ ausgepackt. Mir persönlich hat „Schau mal“ richtig gut gefallen. Dem Tiger übrigens auch. Ich mag Spiele, bei denen man sich schnell etwas einprägen muss. Die Karten sind sehr stabil und halten auch die harte Schule (in den Mund nehmen, biegen, reißen) von Lila aus. Jede Karte hat auf einer Seite ein Bild und auf der zweiten Seite ist das Bild leicht verändert. Beispiel: Auf der Vorderseite ist eine Ampel die rot zeigt, auf der Rückseite eine Ampel die grün zeigt. Dem Tiger und mir haben die Motive gefallen. Bei einigen Karten erkennt man schnell was auf der zweiten Seite anders ist, bei anderen musste man zweimal schauen.

Die Spielregeln sind so einfach, dass ich sie nur beim ersten Durchgang dem Tiger erklären musste. Ziel ist es, schnell die Karte zu erkennen, die von einem Mitspieler von fünf auf dem Tisch liegenden Karten umgedreht wurde. Der Tiger fand das Spiel so gut, dass wir es gleich noch drei Mal spielen mussten.

Haargummis einmal anders benutzt

Daher musste RINGLDING erst einmal ungenutzt im Regal warten. Aber einen Tag später hat der Tiger dann auch das Spiel ausgepackt.

Jeder muss so schnell wie möglich die Kombination von Haargummis auf der Karte über seine eigenen Finger streifen und dann auf die Klingel hauen.

Wer die Klingel sieht, denkt sicher sofort an „HALLI GALLI“. Stimmt, das Spiel (und auch „Schau mal!“) sind von Haim Shafir, dem Erfinder von „HALLI GALLI“.

Im direkten Vergleich mit „Schau mal“ schneidet „RINGDING“ bei mir etwas schlechter ab. Ich bin einfach kein Freund von Haargummis. Bis heute sehen meine Zöpfe beim Tiger nach dem Motto „wie gewollt und nicht gekonnt“ aus.

Der Tiger hingegen war begeistert von den bunten Haargummis. Sie hat nur nicht sofort verstanden, warum die Gummis jetzt plötzlich an die Finger gehören und nicht in die Haare. Ich sollte das Spiel auf jeden Fall nicht zu oft spielen. Meine dicken Fingern leiern die Bänder ansonsten zu sehr aus.

Kurze Auszeit mit „Und ewig schläft das Pubertier“

Zugegeben, viel Zeit zum Lesen habe ich aktuell nicht. Zwei Kinder unter vier, Partnerin, Haushalt, Sport und Bloggen, da bleibt nicht viel Zeit übrig. Früher, ja da war alles besser 😉 Damals, ohne Kinder, gab es bei uns ganze Lese-Wochenenden. Heute, als Familienvater, muss ich mir die Zeit zum Lesen bewusst nehmen, so wie jetzt, im Urlaub.

Wie gut dass passend zum Familienurlaub das neue Buch von Jan Weiler „Und ewig schläft das Pubertier“ im Briefkasten lag. Ich bin ein großer Jan Weiler Fan. Neben dem Superhit „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ – habe ich schon die ersten beiden Teile des Pubertiers gerne gelesen. Aber Jan Weiler macht es mir als Familienvater auch leicht. Sein Buch macht mir keine Angst. Es hat ein handliches Format von 11,5×1,8×17,1 cm und „nur“ 172 Seiten. Die schafft auch ein gestresster Papa an ein paar Urlaubstagen.

Der Inhalt von „Und ewig schläft das Pubertier“

Das Buch enthält eine Zusammenfassung von 27 Kolumnen seiner Homepage und aus „Der Welt am Sonntag“. Da ich kein Leser der „Welt am Sonntag“ bin und nicht so gerne Kolumnen am Bildschirm lese, bin ich sehr froh, dass Herr Weiler sie in einem netten Buch zusammengestellt hat. Das Cover und die Bilder zu den Kolumnen sind von Till Hafenbrak wunderbar gestaltet.

Inhaltlich geht es um all die Themen, die vermutlich die meisten Familien mit Kindern Ü12 kennen: ausgiebige Mediennutzung; die vielen Gesichter der Jugendlichen; Krankheit versus Wunderheilung; Verlässlichkeit bei Absprachen; Reden ist Silber – schweigen ist Gold; Schule wird überbewertet; das liebe Thema Ordnung und Sauberkeit; der erste Besuch einer Fahrschule; …

Viellicht fragt ihr euch jetzt, warum liest der Dreier überhaupt so ein Buch? Hat er nicht kleine Kinder? Ja, hat er. Aber man(n) kann sich nie früh genug mit der Pubertät auseinandersetzen (bei zwei Töchtern kommt da in ein paar Jahren sicher einiges auf mich zu) und zweitens gibt es auch ein paar Gemeinsamkeiten zwischen der „Das-Kann-Ich-Schon-Alleine-Maus“ und dem „Pubertieren“.

Gemeinsamkeiten vom Pubertier und der Das-Kann-Ich-Schon-Alleine-Maus

Pubertiere haben oft vor der Schule Bauchschmerzen und kurze Zeit später ereilt sie eine Blitzheilung. Als Vater von Ich-Kann-Das-Schon-Alleine-Mäuse kenne ich solche Phänomene  auch. Wenn Mama oder Papa an einem Kita-Tag nicht arbeiten müssen, schmerzt der Bauch oder der Kopf tut weh. Immer genau so lange, bis wir Eltern den Hörer nach dem Telefonat mit der Kita wieder auflegt haben.

Oder wie in der Kolumne „Generation Storno“ beschrieben: das Pubertier geht fleißig shoppen um kurze Zeit später alles wieder umzutauschen. Bei unserer Das-Kann-Ich-Schon-Alleine-Maus wird schon am Frühstückstisch fleißig storniert. „Ich möchte ein Brot mit Käse. Nein, lieber ein Brot mit Wurst. Papa, doch kein Brot! Nur Wurst! Und Kakao. Nein, ich wollte doch Saft…..

Vorteile eines Papas von zwei Kleinkindern

Im Gegensatz zum Pubertier-Versuchsleiter kann ich meinen Töchtern noch ganz viel beibringen. Noch bin ich für meine Mädels Meister Yoda und Obi Wan in einer Person. Mal sehen wie lange noch.

Es gibt aber auch Dinge um die ich Jan Weiler beneide. Die Dauermüdigkeit seiner Pubertiere beispielsweise. Ach was würde ich dafür geben wenn meine beide Kinder mal ein ganzes Wochenende in ihren Betten bleiben würden. Dann könnte ich endlich mal wieder ein dickes Buch lesen 😉

Tragt es bunt, Tiger und Lila!

Werbung! Früher war alles einfacher! Wie oft habe ich den Satz schon gehört! Stimmt aber nicht immer. Beim Klamotten-Einkauf zum Beispiel. Ich kann mich noch gut an meine eigene Kindheit erinnern. Ab und an fuhr meine Mutter mit meinem Bruder und mir in die Stadt, wir sind in zwei oder drei Läden gegangen und bekamen neue Klamotten. Gekauft wurde was da war. Nicht unbedingt was gefiel. Manchmal passte aber auch gar nichts und dann gab es eine  Waffel auf die Hand.

Und heute? Heute sitze ich auf dem Sofa, klappe den Laptop auf und surfe durch die virtuellen Kinderläden bis ich genau das finde, was ich auch wirklich schön finde. Mit etwas Glück überzeugen mich die Läden und sie kommen auf meine Leseleiste. Beim nächsten Einkauf brauche ich dann nur einen Klick und ich bin da 🙂 So gehe ich als Papa gerne shoppen 😉

Babauba ist so ein toller Onlineshop. Von Größe 62 bis 116 reicht das Sortiment des Wiener Labels. Zu finden sind viele witzige, bunte Baby- und Kleinkinderoutfits. Und preislich völlig okay! Wir haben gleich mal für beide Kinder zwei Schlafis bestellt. Auf Wunsch vom Tiger für beide das identische Design. Jetzt sitzen die Schwestern mit den gleichen Schlafanzügen beim Abendbrot und lachen sich schlapp! Meine Mädels sehen in den leuchtenden Farben echt super aus. Wusste gar nicht, wie gut ihnen bunt steht!

Einziges Wermutstropfen, man muss echt schnell sein, die limitierten Kollektionen wechseln nach kurzer Zeit und sind oftmals ratz fatz ausverkauft. Für diejenigen, die ein paar Tage vor allen anderen über die neue Kollektion informiert werdenn wollen, führt Babauba eine Einladungsliste. Dann hat man einen kleinen Vorsprung beim Aussuchen und Bestellen 😉

Was leider gar nicht geht ist der Paketdienst GLS, mit dem die Bestellung zu mir kam. Nur ein Zustellversuch, beim Nachbarn wird nicht geklingelt und der Paketshop hat nur werktags von 11-13h und von 15-18h auf. Da gibt es deutlich bessere Paketdienste!